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Wohnhausbrand: Kinder, Eltern und Oma verlieren ihr Eigenheim

01.12.2010 | 00:00 Uhr | ID: 1459

Ort: NDS / Salzbergen

Wohnhausbrand: Kinder, Eltern und Oma verlieren ihr Eigenheim

Wieder führte ein Brand zu einem Einsatz der Feuerwehr Salzbergen. Bei der Alarmierung war von einem Küchenbrand die Rede, bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge stellte sich die Lage allerdings weit dramatischer dar. Aus fast der gesamten Dachfläche drang dichter Rauch und nach kurzer Zeit kam es zu einem offenen Feuer. Glücklicherweise konnten die Bewohner alle direkt das Gebäude verlassen. Der Sohn der Familie hatte das Feuer in der Küche bemerkt und sofort die Erwachsenen geweckt. Während die Oma über 112 die Feuerwehr alarmierte, brachte der Familienvater alle in Sicherheit. So konnten sich die Einsatzkräfte sofort auf die Brandbekämpfung konzentrieren, die allerdings durch Außentemperaturen von bis zu -7°C erschwert wurden und die Wege und Strassen immer wieder zu Rutschbahnen verwandelten. Insgesamt gingen 6 Atemschutztrupps, z.T. auch zweimal, vor, weiterhin wurde diverse Filtermasken eingesetzt. Unter Zuhilfenahme der Drehleiter und eines Hubsteigers eines örtlichen Unternehmens wurde die Dachhaut geöffnet und nach und nach alle Glutnester gelöscht. Um die Einsatzkräfte aufzuwärmen, brachten Nachbarn Tee und Kaffee und es wurde das beheizbare Schnelleinsatzzelt des GWG aufgebaut. So war die Kälte für die Kameraden durch permanenten Tausch einigermaßen auszuhalten. Die Bewohner, die bei Nachbarn und Angehörigen untergebracht wurden, da das Haus derzeit unbewohnbar ist, wurden während ihrer Anwesenheit am Einsatzort die gesamte Zeit von unserem Notfallseelsorger und dem Rettungsdienst betreut. Die Löscharbeiten zogen sich bis gegen 5 Uhr hin, anschließend wurden die Einsatzfahrzeuge und das Material soweit wieder in Stand gebracht, dass die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde. Abschließende Reinigungs- und Wartungsarbeiten werden ein oder zwei Abende in Anspruch nehmen. Insgesamt wurde der Einsatz nach fast 7 Stunden beendet und die Wehrmänner konnten erschöpft den Heimweg antreten und die Nachtruhe nachholen. Diese wurde am Vormittag jäh unterbrochen, als wieder Qualm im Dachbereich festgestellt wurde, und die FF Salzbergen erneut eingreifen musste. An zwei Stellen hatte der auffrischende Wind Glutnester entzündet. Diese wurden umgehend abgelöscht und der erneute Einsatz war nach knapp einer Stunde beendet

(Quelle: Feuerwehr Salzbergen)



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