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Unwetter: Autobahn wird Wasserlandschaft, Unfall, geflutete Keller

26.07.2010 | 00:00 Uhr | ID: 2679

Ort: NDS / Georgsmarienhütte + Hilter / LK Osnabrück

Unwetter: Autobahn wird Wasserlandschaft, Unfall, geflutete Keller

Heftige Regenschauer zogen am Montagnachmittag über das Osnabrücker Land. Die Regenmassen waren so heftig, dass zwischen den Anschlussstellen Harderberg und Borgloh die Fahrerin eines Ford Mondeo so die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor, dass sie mehrere hundert Meter weit durch den Seitenbereich und Lärmschutzwall der A33 pflügte. Vorausgegangen war dem Unfall ein heftiger Regenschwall, der die Autobahn in eine Wasserlandschaft verwandelt hatte. Die Reifen des Wagens verloren offensichtlich die Haftung und der Wagen flog in den Seitenbereich. Die Fahrerin wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Glück hatten die Fahrzeuge, die sich mitten im Berufsverkehr auf der linken Fahrspur und dahinter befanden, es wurden keine anderen Fahrzeuge mit in den Unfall verwickelt. Durch den Unfall wurden große Mengen Erde auf die Fahrspuren und den Standstreifen geschleudert. Die Autobahn wurde für mehr als 2 Stunden halbseitig gesperrt. Wenige Kilometer weiter bei Hilter liefen die Keller der Häuser voll Wasser. Das Wasser suchte sich dort den direktesten Weg in die Keller der Anwohner: durch die schrägen Rampen zum Kellereingang. Hier half die freiwillige Feuerwehr mit Pumpen und Schläuchen den Hausbesitzern beim Leerpumpen der Keller.