© Festim Beqiri
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Vorwürfe gegen Schulleitung

Ehemalige Schüler zeigen sich von Vorwürfe betroffen - Tobias: "..kann mir nicht vorstellen, dass jemand weggeschaut hat und vor allem Schwester Gisela nicht "

Der Bericht eines privaten Fernsehsenders über das Internat in Thuine (Emsland) läßt auch ehemalige Schüler nicht zur Ruhe kommen. Völlig entsetzt meldeten sich Ehemalige bei uns und konnten nicht glauben, was sie dort im Fernsehen gesehen haben. Wir haben mit der Schulleitung gesprochen und ein ehemaliger Schüler war auch zu einem Interview vor der Kamera mit uns bereit. Die Schulleitung wollte nicht vor die Kamera, hat uns aber bereitwillig über alles Auskunft gegeben, was zur Zeit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Es sei niemanden im Haus darum gegangen, etwas zu vertuschen oder herunterzuspielen. Als die sexuellen Übergriffe eines Schülers auf seine Mitschüler bekannt wurden, gab es umgehend Bemühungen die Hintergründe ans Tageslicht zu bringen. Die Schüler seien befragt und aufgefordert worden, die Wahrheit über die Geschehnisse zu sagen. Bevor die Polizei eingeschaltet werden sollte, wollte man mit den Jungen sprechen, um zu erfahren, was wirklich passiert war. Man habe nie etwas verheimlichen wollen. Auch der Vorwurf, dass die Mutter des Opfers hätte ihre Anzeige wieder zurücknehmen sollen, wäre so nicht richtig. Vor allem trifft die Schwestern der Vorwurf, sie hätten bewusst weggeschaut und von den Übergriffen gewusst. Schwester Gisela (Schulleitung) hat uns gegenüber noch einmal betont, wie wichtig es ist, über alle Probleme und Schwierigkeiten, die sich aus einem Internatsleben ergeben, zu sprechen. Es darf nichts totgeschwiegen werden und es muss immer nach den besten Lösungsmöglichkeiten gesucht werden.
Tobias ist ehemaliger Schüler des Internats und war völlig entsetzt über die Vorwürfe. Er hat das Internatsleben jahrelang miterlebt und kann sich absolut nicht vorstellen, dass auch nur eine Schwester weggeschaut hätte, wenn sie sexuelle Übergriffe bemerkt hätten. Sie seien stets Ansprechpartner für die Jungen und um ein gutes Klima bemüht. Auch andere ehemalige Schüler konnten nicht glauben, was sie in dem Fernsehbeitrag gesehen haben. Sie halten es für ausgeschlossen, dass die Vorwürfe stimmen und wünschen sich, dass die Schwestern sich auch weiter so für die Schüler einsetzen, wie sie es in ihrer Zeit erlebt haben.
Die beiden Jungen (Täter und Opfer) sind nicht mehr an der Schule.

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