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Tödlicher Unfall B213-Polizei bittet Zeugen sich zu melden

Nach tragischem Regencrash: Polizei gibt weitere Erkenntnisse bekannt Mutter (36) und Sohn (2) tot, weiterer Sohn (4) und Unfallgegener (18) immer noch in Lebensgefahr Nach dem schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten auf der B213 bei Lingen vom Sonntagabend hat die Polizei jetzt neue Erkenntnisse: Demnach war nicht die Polofahrerin, sondern der Peugeotfahrer auf die Gegenfahrbahn geraten! Zeugen haben sich gemeldet, die dem Wagen ausweichen mussten - dann krachte er in den ihnter ihnen fahrenden VW Polo der 36-jährigen Nordhornerin. Sie kam dabei ums Leben, ebenso ihr zweijähriger Sohn auf der Rückbank. Ihr zweiter Sohn (4) und der 18-jährige mutmaßliche Unfallverursacher schweben immer noch in Lebensgefahr! Er konnte noch nicht vernommen werden. Polizisten sperrten am Montagnachmittag die Unfallstelle erneut ab, um den Hergang möglichst detailliert rekonstruieren zu können. Bisher steht fest, dass die Straße regennass und die Sicht extrem schlecht war - auch durch hochspritzendes Wasser der fahrenden Autos. Die Beamten suchen jetzt nach weiteren Zeugen.

Hat der 18-jährige unfallbeteiligte aus Bawinkel die Ursache für den schweren Unfall auf der B 213 gesetzt?
Mit dieser Frage beschäftigen sich Spezialisten der Unfallsachbearbeitung und auch ein externer Unfallsachverständiger. Es haben sich Zeugen gemeldet, die unmittelbar vor der tödlich verletzten Frau gefahren sind. Die Insassen dieses Fahrzeuges, insgesamt vier Personen, haben ausgesagt, dass der Pkw Peugeot zuerst auf die Gegenfahrbahn gekommen ist und ihnen entgegenkam. Sie selbst hätten ausweichen müssen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Ob der ihnen folgende VW Polo, der dann mit dem Peugeot zusammengestoßen ist, auch ausgewichen ist, steht noch nicht fest. Diese Frage könnten möglicherweise die Insassen von zwei Fahrzeugen beantworten, die hinter dem VW Polo gefahren sind. Von diesen Fahrzeugen sind weder Typ noch Farbe bekannt. Diese Zeugen, selbst wenn sie den Unfall nicht genau gesehen haben, werden dringlich gebeten, sich mit der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 87-0 in Verbindung zu setzen. Gestern Nachmittag, in der Zeit von 16.15 Uhr bis 17.00 Uhr wurde die Unfallstelle noch einmal voll gesperrt, damit die Unfallrekonstruktion fortgesetzt werden konnte. Das vierjährige Kind und der 18-jährige Bawinkler schweben weiterhin in Lebensgefahr.
(Quelle: Polizei)

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