© Stefan Schröder
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Länderübergreifende Großkontrolle auf der A30 - erhebliche Mägel an Fahrzeugen festgestellt - Ladungssicherung wird immer noch zu häufig vernachlässigt

Mitteilung der Polizei: Die Polizeidirektion Osnabrück und das Polizeipräsidium Münster führten heute in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr eine Großkontrolle auf der Autobahn A 30, bei Lotte, durch. Die Kontrollen, an denen auch die Polizei aus den Niederlanden, der Zoll, der THW und viele andere Behörden beteiligt waren, richteten sich schwerpunktmäßig an den gewerblichen Güter- und Personenverkehr und der Bekämpfung verschiedener kriminalitätsformen wie zum Beispiel Menschenhandel, Zigarettenschmuggel oder illegaler Drogentransporte. Über 100 Einsatzkräfte überprüften auf den Autobahnparklätzen „Brockbachtal Nord und –Süd“ entlang der A 30 insgesamt 234 Verkehrsteilnehmer.

Die Polizeipräsidenten Witthaut und Wimber aus Osnabrück und Münster waren beeindruckt vom Großaufgebot der teilnehmenden Behörden und Institutionen. Polizeipräsident Witthaut aus Osnabrück äußerte sich zu Kontrollen solcher Art folgendermaßen: „Zur Erhöhung der präventiven Wirkung und zur Erzielung eines möglichst hohen Kontrolldrucks, sind Großkontrollen wie diese ein geeignetes Instrument der polizeilichen Arbeit.“ Polizeipräsident Wimber aus Münster fügte hinzu, dass „drei Viertel aller Verkehrsunfälle in seinem Zuständigkeitsbereich bei denen LKW beteiligt waren, auch von den LKW bzw. deren Fahrern verursacht worden sind“.

Insgesamt sind im Rahmen der Großkontrolle 234 Fahrzeuge kontrolliert worden. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße fest. Unter anderem fiel den Beamten ein 26 jähriger Niederländer auf, der mit seinem 40 Tonnen Sattelzug eine Kabeltrommel geladen hatte. Die Beamten stellten fest, dass eine Achse des Aufliegers um 30 Prozent überladen war. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Umladen mit angefordertem Kran auferlegt. In einem anderen Fall stellten die Kontrollierenden bei einem 52 jährigen Polen, der ebenfalls mit seinem 40 Tonnen Sattelzug unterwegs war, fest, dass die Bremsscheibe vorne rechts an der Sattelzugmaschine gerissen war. Auch in diesem Fall wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Reparatur in einer Fachwerkstatt vorgegeben. Auch einem 38 jährigen Litauer verwehrten die Beamten die Weiterfahrt. Bei dessen Sattelzug stellte man fünf Reifen fest, die gravierende Mängel aufwiesen. Bei einem weiteren Fall stand ein 34 jähriger polnischer Pkw Fahrer, der unterwegs in Richtung Amsterdam war, unter dem Einfluss von THC bzw. Kokain. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.

Der Schwerpunkt der diesjährigen kooperativen Kontrolle lag auf der Überprüfung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs. Gründe für diese Art von Kontrollen sind mannigfaltig - beispielsweise LKW-Unfälle auf Autobahnen, die durch falsche oder fehlende Ladungssicherung verursacht werden. Hinzu kommen Übermüdungen der LKW Fahrer durch zu lange Lenkzeiten bzw. zu wenig Ruhezeiten. Auch technische Mängel an den Fahrzeugen wie beispielsweise Risse in den Bremsscheiben, sind leider immer noch an der Tagesordnung – das hat auch diese Kontrolle deutlich gezeigt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Großkontrolle war die Bekämpfung von Kriminalitätsformen mit internationalem Bezug wie der Schmuggel von Zigaretten, der illegale Transport von Betäubungsmitteln oder der Transport von Diebesgut. Insbesondere diese Formen von Kriminalität sind zunehmend auf den Autobahnen festzustellen, so ein Polizeisprecher. Kriminalität macht eben nicht an Grenzen halt. Insbesondere die Autobahn A 30 - als Transitstrecke - ist eine der verkehrsträchtigsten Verbindungen in Europa.

 

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