© Stefan Schröder
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Prozessauftakt mit großem öffentlichen Interesse

Prozessbeginn 26 Jahre nach der Tötung Christinas heute vor dem Landgericht - 45-jähriger Osnabrücker im vergangenen Jahr ermittelt und festgenommen

Der Tatort ist mittlerweile verbaut. Das Grab des Kindes existiert nicht mehr. Vergessen wurde Christina aber trotz allem nicht. Nicht von den Eltern, die mittlerweile getrennt voneinander leben, noch von der Polizei, deren Ermittlungen im vergangenen Jahr auf die Spur des heute 45-Jährigen geführt haben. Der Vater Christinas tritt heute im Prozess als Nebenkläger auf. Der Angeklagte hat die Tat gestanden. Er hat damals eine versuchte Vergewaltigung des Kindes vertuschen wollen. Das Gericht hat nun die Aufgabe herauszufinden, ob der Tod des Kindes rechtilich als Mord oder als Totschlag zu bewerten ist und ob der damals 19-jährige Täter nach dem Jugend- oder dem Erwachsenenstrafrecht zu verurteilen ist. Dies entscheidet darüber, ob der 45-Jährige den Gerichtssaal als freier Mann verlassen kann, denn wenn es ein Totschlag war, ist die Tat verjährt. Auch der Vorwurf der versuchten Vergewaltigung kann strafrechtlich nicht mehr geahndet werden. Erkennt das Gericht Mordmotive in der Tat, reichen die möglichen Strafen von lebenslänglich bei Erwachsenenstrafrecht und bis zu 10 Jahre Haft bei Jugendstrafrecht. Gutachter werden das Gericht bei der Beurteilung des Mannes unterstützen.

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