Pressemitteilung der Polizei vom 28.01.2026:
Am Dienstag, 27. Januar 2026, gegen 22:10 Uhr, kam es auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück im Bereich der Gemeinde Großenkneten zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw und einem Sattelzug. Durch den Verkehrsunfall wurde ein Fahrer tödlich und sein Beifahrer schwer verletzt. Ein 68-Jähriger überholte im zweispurigen Bereich der Autobahn 1, in seinem Sattelzug, einen anderen Sattelzug. Hinter den beiden Sattelzügen fuhr ein 25-jähriger aus Holdorf mit drei weiteren Mitfahrern in seinem VW auf dem rechten Fahrstreifen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand näherte sich auf dem linken Fahrstreifen ein Audi aus Hannover mit hoher Geschwindigkeit an. Am Steuer des Audi saß ein 30-Jähriger aus Hannover, auf dem Beifahrersitz ein 31-jähriger Mann aus Bad Bevensen. Aus bislang ungeklärten Gründen fährt der Audi auf den VW des Mannes aus Holdorf auf. Durch die Kollision wird der VW nach rechts geschleudert und der Audi stieß gegen die Mittelschutzplanke. Trotz der doppelten Kollision setzte der 30-Jährige seine Fahrt im Audi fort und fuhr im weiteren Verlauf auf den Sattelauflieger des überholenden Sattelzuges auf. Aufgrund der wirkenden Kräfte schob sich der Audi unter den Sattelauflieger und verkeilte sich dort. Der 68-jährige Sattelzug-Fahrer lenkte seinen Sattelzug nach dem Aufprall auf den Seitenstreifen und hielt dort an. Der verkeilte Audi wurde in der Folge mit auf den Seitenstreifen gezogen. Die beiden Insassen im Audi erlitten schwerste Verletzungen. Die Besatzungen zweier Rettungswagen und eines Notarztwagen versorgten die Verletzten vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Ahlhorn rückte mit 30 Einsatzkräften an und setzte schwere Geräte ein, um die beiden Insassen aus dem deformierten Fahrzeug zu retten. Die beiden Männer aus dem Audi wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der 30-jährige Fahrer erlag seinen schweren Verletzungen und verstarb im Krankenhaus. Die vier Insassen im VW und der Sattelzug-Fahrer blieben unverletzt. Die Autobahn 1 wurde in Fahrtrichtung Osnabrück ab der Anschlussstelle Wildeshausen-West vollgesperrt. Nach Beendigung der Unfallaufnahme wurde die Autobahn für den Verkehr wieder freigegeben. Der Audi und der VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wurde auf über 40.000 Euro geschätzt.
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Pressemitteilung der Kreisfeuerwehr Oldenburg vom 28.01.2026:
Am Dienstag, den 27. Januar, kam es um 22:20 Uhr auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-West und dem Ahlhorner Dreieck in Fahrtrichtung Osnabrück zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein mit zwei Personen besetzter Pkw befuhr die A1 in Fahrtrichtung Osnabrück und kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache zunächst mit einem weiteren Pkw, der mit vier Personen besetzt war. Dieser wurde touchiert, alle vier Insassen erlitten dabei lediglich leichte Verletzungen. Im weiteren Verlauf prallte der zuerst genannte Pkw mit dem Heck eines Sattelzuges zusammen und wurde unter diesem eingeklemmt. Das Fahrzeug wurde mehrere hundert Meter über die Autobahn mitgeschleift, bevor es schließlich auf dem Pannstreifen zum Stillstand kam. Nach ersten Erkenntnissen und aufgrund der initialen Alarmierung wurde von einer eingeklemmten Person ausgegangen, weshalb die Feuerwehr Ahlhorn zur technischen Rettung alarmiert wurde. Neben der Feuerwehr waren auch Polizei und Rettungsdienst im Einsatz, um eine schnelle Versorgung der Verletzten sicherzustellen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich ein Bild erheblicher Zerstörung. Ein großflächiges Trümmerfeld erstreckte sich über die Fahrbahn. Im Pkw befanden sich eine lebensgefährlich verletzte Person auf dem Fahrersitz sowie eine schwer verletzte Person auf dem Beifahrersitz. Der Fahrer musste umgehend aus dem Fahrzeug gerettet werden, um lebensrettende Maßnahmen einleiten zu können. Die Feuerwehr Ahlhorn befreite die Person zügig aus dem Fahrzeug und übergab sie anschließend an den Rettungsdienst. Die zweite Person konnte sich selbstständig aus dem Pkw befreien. Die zuerst gerettete Person wurde unter laufenden Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus transportiert. Die Aufgaben der Feuerwehr umfassten die Rettung der verletzten Personen, das Sicherstellen des Brandschutzes sowie das Eindämmen und Auffangen auslaufender Betriebsstoffe. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.