Pressemitteilung der Feuerwehr Hannover vom 13.03.2026:
In einer hannoverschen Schule wurde in einem Klassenraum eine unbekannte Substanz versprüht. Mehrere Schüler*innen klagten über Atembeschwerden und tränende Augen. Der Klassenraum wurde sofort durch die Lehrkraft geräumt. Insgesamt wurden 22 Betroffene durch den Rettungsdienst gesichtet, ein Schüler wurde in ein Krankenhaus transportiert.
In der IGS Kronsberg wurde heute am frühen Mittag während des Unterrichtes eine unbekannte Substanz in einem Klassenraum versprüht. Sofort wurden aufgrund der Meldung eine Vielzahl von Rettungsdienst- und Feuerwehrkräften zur Schule in den Süden von Hannover alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Schüler*innen des achten Jahrgangs den Klassenraum bereits verlassen und wurden im Innenhof durch die Lehrkraft betreut. Einige von ihnen klagten über Atemwegsreizungen und tränende Augen. Die Einsatzkräfte versorgten insgesamt 22 Betroffenen, wovon fünf Kinder / Jugendliche behandelt worden. Ein Schüler der insgesamt 22 Personen kam zur weiteren Abklärung in ein umliegendes Krankenhaus. Zur Betreuung und Behandlung wurde ein sogenannter Behandlungspunkt in der angrenzenden Turnhalle der Schule eingerichtet. Hier kümmerten sich drei Notärzte und Rettungsdienstkräfte und die Schüler*innen. Aufgrund der ersten Meldung und der noch unklaren Anzahl an Betroffenen wurde durch die Einsatzleitung auch der Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hannover angefordert. Dieser brauchte jedoch nicht eingesetzt werden. In enger Absprache zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurden durch die Schulleitung die Erziehungsberechtigte der Schüler*innen informiert und die Kinder / Jugendlichen in ihre Obhut übergeben.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 13 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.