Meldung der Polizei (29.04.2026): Tödlicher Flugzeugabsturz am Flugplatz Oldenburg-Hatten
Am Dienstag, den 28. April 2026, wurden um 17:28 Uhr die Feuerwehren Sandkrug, Kirchhatten und Altmoorhausen mit dem Einsatzstichwort "Flugzeugabsturz - Ultraleichtflugzeug, eine Person betroffen" zum Flugplatz Oldenburg-Hatten alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen verlor ein Ultraleichtflugzeug etwa 200 Meter nach dem Start an Höhe und stürzte in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes ab. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde der Pilot leblos im Wrack aufgefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Ein Augenzeuge des Unglücks wurde durch die alarmierten Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreut. Die eingesetzten Feuerwehren stellten den Brandschutz sicher, da aus dem Motorbereich des Flugzeugwracks Rauch aufstieg. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die zuständigen Luftfahrtbehörden aufgenommen. Im Einsatz waren neben den Feuerwehren Sandkrug, Kirchhatten und Altmoorhausen auch der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie PSNV-Kräfte.
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Meldung der Polizei (20.05.2026): ERGÄNZUNG zu Landkreis Oldenburg: Pilot stirbt bei Absturz eines Ultraleichtflugzeuges +++ Ermittlungsergebnis
Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeuges am Dienstag, 28. April 2026, in Hatten haben Beamte der Polizei Wildeshausen die Absturzursache ermittelt. Die Ermittlungsbeamten können ein Fremdverschulden ausschließen und haben einen Flugfehler des 71-Jährigen als ursächlich für den Flugzeugabsturz eruiert.
Am Donnerstag gegen 17.30 Uhr kam es in 26209 Hatten, LK Oldenburg, zum Absturz eines Ultraleichtflugzeuges. Der Pilot und einzige Insasse des Flugzeuges kam dabei ums Leben. Ersten Erkenntnissen zufolge stürzte das Flugzeug unmittelbar nach dem Start vom Flugplatz Hatten aus bislang ungeklärter Ursache auf einer größeren Freifläche ab und wurde dabei zerstört. Im Einsatz waren ein Notarzt, ein Rettungswagen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Kirchhatten, Altmoorhausen und Sandkrug mit ca. 50 Einsatzkräften. Im weiteren Verlauf wurde auch ein Kriseninterventionsteam informiert, um Zeugen des Absturzes zu betreuen. Vereinzelt wurde berichtet, das Flugzeug sei im Anschluss an den Absturz ausgebrannt. Dies ist nicht richtig. Es gab zwar eine kleine Brandentwicklung, diese konnte allerdings in der Entstehung gelöscht werden. Bei dem Piloten handelte es sich um einen 71-jährigen mit Wohnsitz in der Schweiz, der zugleich Eigentümer des Flugzeuges war. Der Unfall geschah beim beabsichtigten Rückflug in sein Heimatland. Da die Sprengkapsel für den Rettungsfallschirm nicht ausgelöst wurde, musste diese gegen 22.15 Uhr durch Delaborierer der Bundespolizei Bremen gesprengt werden. Umliegende Straßen wurden dabei kurzzeitig gesperrt. Die Schadenshöhe an dem Flugzeug, einer "Shark 600" beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf über 200.000 Euro. Die Polizei sowie Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig waren vor Ort und haben die Ermittlungen zur Absturzursache übernommen.
28.04.2026 | 17:30 | ID: 22999
Ort: NI / Hatten / LK Oldenburg
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