Mitteilung der Feuerwehr: Flugzeugabsturz in Ganderkesee - Großeinsatz der Feuerwehr
Gegen 11:00 Uhr wurde die Feuerwehr Ganderkesee sowie weitere Einheiten von Rettungsdienst und Polizei zu einem Flugzeugabsturz in den Stettiner Weg alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen der Leitstelle Oldenburg war ein Kleinflugzeug mit zwei Personen besetzt. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor das Kleinflugzeug an Höhe und stürzte in einer Wohnsiedlung in das Dach eines Einfamilienhauses. Die Feuerwehr leitete umgehend die Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen ein. Nach einer ersten Erkundung bestätigte sich, dass eine Person verstorben ist. Eine weitere Person gilt derzeit weiterhin als vermisst. (Stand 13:26 Uhr) Aufgrund der Lage wurden neben zahlreichen Einsatzkräften aus dem Landkreis Oldenburg auch Spezialkräfte der Berufsfeuerwehr Bremen nachalarmiert. Diese unterstützen die Einsatzmaßnahmen mit einem Kran sowie ihrem technischen Know-how. Zur Betreuung von Betroffenen und Zeugen wurde das Kriseninterventionsteam des Landkreises Oldenburg hinzugezogen. Es kümmert sich um Personen, die das Ereignis unmittelbar miterlebt haben oder sich in der Nähe des Unglücksortes befanden. Aus Sicherheitsgründen wurde der gesamte Stettiner Weg stromlos geschaltet. Die Stromversorgung in diesem Straßenzug wurde vorübergehend unterbrochen. Für die Anwohnerinnen und Anwohner wurde eine Anlaufstelle im Schützenhof Ganderkesee eingerichtet. Dort erhalten die Betroffenen Betreuung sowie weitere Unterstützung. Zur Ursache des Absturzes sowie zum weiteren Einsatzverlauf können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden. Eine weitere Pressemitteilung wird folgen.
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Mitteilung der Polizei: Absturz eines Leichtflugzeugs in ein Einfamilienhaus in Ganderkesee - Maßnahmen dauern an
Am Samstag, 25. Juli 2026, ist gegen 10:56 Uhr ein Leichtflugzeug im Stettiner Weg in Ganderkesee abgestürzt und in das Dach eines Wohnhauses eingeschlagen. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht die Polizei davon aus, dass sich zum Zeitpunkt des Absturzes zwei Personen an Bord des Leichtflugzeugs befanden. Für einen der Insassen kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb infolge des Absturzes. Zum Zustand des zweiten Insassen sowie zu einem möglichen Ausmaß seiner Verletzungen können derzeit noch keine abschließenden Angaben gemacht werden. Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gestalten sich aufgrund der Gesamtsituation an der Absturzstelle äußerst komplex und dauern weiterhin an. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Unglücks rückten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, Rettungskräfte des Landkreises Oldenburg sowie das Technische Hilfswerk (THW) Hude mit einem Großaufgebot zur Absturzstelle aus. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren Ganderkesee, Bergedorf und Falkenburg, der Fachzug Information und Kommunikation des Landkreises Oldenburg sowie die Berufsfeuerwehr Bremen. Mithilfe einer Drehleiter wurde das Dach des Wohnhauses nach den Insassen des Flugzeugs abgesucht. Darüber hinaus sicherten die Einsatzkräfte auslaufende Betriebsstoffe und bereiteten die aufwendige Bergung des im Dach befindlichen Flugzeugwracks vor. Diese wird voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Bewohner des betroffenen Hauses befanden sich zum Zeitpunkt des Absturzes nicht im Gebäude. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden keine weiteren Personen verletzt. Zur Gewährleistung der Sicherheit sperrte die Polizei den Bereich um die Absturzstelle weiträumig ab und evakuierte die Anwohnerinnen und Anwohner in einem Radius von rund 100 Metern um die Absturzstelle. Für die Betroffenen wurde im Schützenhof Ganderkesee eine Anlaufstelle eingerichtet. Dort erfolgte die Versorgung mit Getränken sowie eine Betreuung durch Kräfte der Krisenintervention. Eine Gefahr für die Allgemeinheit bestand nicht. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde der Luftraum über dem betroffenen Bereich gesperrt. Parallel zu den Rettungs- und Bergungsmaßnahmen nahm die Polizei die Ermittlungen zur Absturzursache auf und führte umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung durch. Die weiteren Ermittlungen werden in enger Abstimmung mit der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) geführt und in den kommenden Tagen fortgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Leichtflugzeug kurz vor dem Absturz in Bremen gestartet. Die Ursache des Absturzes ist derzeit noch unklar und Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen. Diese dauern an.