© Thomas Lindemann (Standort Harpstedt (NI))
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Passanten melden brennenden LKW auf Firmengelände im Gewerbegebiet - LKW steht in Vollbrand, das Feuer gereift auf angrenzende Halle über - Feuerwehr kann eine weitere Ausbreitung verhindern und die Lagerhalle retten - Polizei ermittelt zur Brandursache

Pressemitteilung der Kreisfeuerwehr Oldenburg vom 31.07.2026:

Am 30. Juli 2026 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr um 22:31 Uhr zu einem Brand in der Lether Gewerbestraße in Ahlhorn alarmiert. Ein Lkw stand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine angrenzende Lagerhalle übergegriffen. Passanten waren zuvor auf Flammen sowie mehrere laute Explosionen aufmerksam geworden und setzten umgehend den Notruf 112 ab. Die Leitstelle Oldenburg alarmierte daraufhin ein Großaufgebot der Feuerwehr mit dem Alarmstichwort F3 (3. Alarmstufe). Noch während der Anfahrt erhielt die Feuerwehr Ahlhorn die Information, dass sich das Feuer bereits auf das Gebäude ausgebreitet hatte. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte leiteten umgehend eine sogenannte Riegelstellung ein. Ziel dieser Maßnahme war es, einen weiteren Flammenüberschlag vom brennenden Lkw auf die Lagerhalle zu verhindern und die Brandausbreitung schnellstmöglich einzudämmen. Aufgrund des Meldebildes und der dynamischen Einsatzlage wurde zusätzlich die Drehleiter der Feuerwehr Cloppenburg angefordert. Über diese wurde das Dach der Lagerhalle kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht unbemerkt in der Dachkonstruktion ausbreitete und dadurch ein Vollbrand der Lagerhalle entstand. "Gerade bei solchen dynamischen Einsatzlagen und bei einem Feuer um diese Uhrzeit ist eine Brandausbreitung besonders gefährlich. Schnell hätte dieses Feuer den gesamten Lagerhallenkomplex abbrennen lassen können", erklärt Jannik Stiller, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Oldenburg. Durch das schnelle Eingreifen konnte die Brandausbreitung gestoppt und das Feuer schließlich vollständig gelöscht werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Ahlhorn, Großenkneten, Sage sowie Cloppenburg. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei sowie der Rettungsdienst zur Eigenabsicherung der Einsatzkräfte. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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