Meldung der Polizei (07.10.2026): Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 212 - zwei weitere Personen lebensgefährlich verletzt
Am Dienstag, den 6. Oktober 2026, kam es gegen 17:22 Uhr auf der Bundesstraße 212 im Landkreis Wesermarsch zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 79-jähriger Mann aus Bremen erlitt dabei tödliche Verletzungen. Zwei weitere Personen wurden lebensgefährlich verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 79-Jährige mit einem Kia die Bundesstraße 212 aus Richtung Bookholzberg kommend in Fahrtrichtung Berne/ Lemwerder. In Höhe des Ortsteils Harmenhausen scherte er zum Überholen eines vorausfahrenden Sattelzuges aus. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Seat, der von einem 32-jährigen Mann aus Hude geführt wurde. Es kam zu einer Frontalkollision beider Fahrzeuge. Im weiteren Verlauf kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen dem Kia und dem zuvor überholten Sattelzug. Der 79-jährige Kia-Fahrer erlitt durch die Wucht des Zusammenstoßes tödliche Verletzungen. Seine 80-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 32-jährige Seat-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Der 56-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Hekeln, Berne und Neuenkoop waren ebenfalls im Einsatz. Sie unterstützten die Rettungskräfte bei der Bergung der Unfallbeteiligten aus den Fahrzeugen. Der Kia und der Seat waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sattelzug wurde bei dem seitlichen Zusammenstoß leicht beschädigt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 212 vollständig gesperrt werden. Die Sperrung führte zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Unfallursache dauern derzeit an. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.
Tödlicher Frontalunfall beim Überholen – zwei weitere Menschen in Lebensgefahr