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160. Telgter Wallfahrt

Etwa 8500 Pilger wandern von 3 Uhr morgens von Osnabrück nach Telgte - perfektes Wanderwetter - 25 Polizisten und 50 Sanitäter im Einsatz

Es ist 3 Uhr mitten in der Nacht, als die ersten rund 850 Pilger von der Lutherkirche an der Iburger Straße in Osnabrück zur 160. Telgter Wallfahrt aufbrechen. Die meißten Osnabrücker schlummern noch friedlich in ihren Betten, während diese Menschenmenge unter dem Motto „Sagt den Verzagten: habt Mut, fürchtet euch nicht“ ihren Marathon des Glaubens beginnt. Am späten Nachmittag wollen sie zu Fuß eine Strecke von 48 Kilometern zurückgelegt haben, um in Telgte vor der Schmerzhaften Mutter Gottes zu stehen. Unterwegs werden sich immer mehr Frauen, Männer und Gruppen den Wallfahrern anschließen, so dass schließlich etwa 8500 Pilger in Telgte einziehen. Es ist schon erstaunlich, dass sich aus einer Laienbewegung von etwa 25 Katholiken seit 1852 die größte Fußwallfahrt Deutschlands entwickelt hat. Für viele Teilnehmer steht das Gemeinschafts-gefühl im Vordergrund, und die Möglichkeit sich mit anderen Gläubigen auszutauschen. Dazwischen wird gesungen, gebetet und natürlich auch mal gerastet. Außerdem wird zum Beispiel in Glandorf (LK Osnabrück) eine Kirchenmesse abgehalten. Der etwa zwei Kilometer lange Wallfahrtszug wird von Gruppen des DRK, des MHD und von einem Notarzt begleitet. Außerdem sind diverse Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz, um Straßen zu sperren (B51 abschnittsweise voll gesperrt) und den Verkehr umzuleiten. Auch das Wetter trägt zur guten Laune bei. Bisher noch nicht zu warm, kein Regen, das perfekte Pilger- und Wanderwetter. Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter auch morgen mit spielt, denn selbstverständlich wird auch der Rückweg zu Fuß angegangen

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